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Besuch unserer Patentocher in Benin

Allgemein, Travel

Besuch unserer Patentocher in Benin

Besuch unserer Patentocher in Benin

Im April 2019 reisten meine Frau Maria und ich nach Benin um unsere Patentochter Erika zu besuchen.
Nach einer langen Anreise nach Benin hatten wir in den folgenden Tagen „volles Programm“. Wir fuhren unter anderem zu den „Tofinu-Leuten“ am Nokoué-See. Diese errichteten im 17. od. 18. Jahrhundert auf dem Nokoué-See ein Pfahlbautendorf (das größte Afrikas!). Die Tofinu-Leute verhinderten dadurch, dass die feindlichen „Fon-Krieger“ sie als Sklaven, für den Verkauf an europäische Händler, erbeuteten. Sie hatten nämlich herausgefunden, dass sich die Fon-Krieger traditionell nicht ins Wasser begeben.
Am Ostermontag besuchten wir zusammen mit Erika, ihren Eltern und Astrid Toda eine traditionelle Messe der „himmlischen Kirche Christi“.
Wir wurden sehr herzlich empfangen und bekamen einen Ehrenplatz zugewiesen. Bei der Messe wurde viel getanzt und gesungen. Damit für das abschließende gemeinsame Mahl auch genug zum Essen und Trinken vorhanden war, nahm jeder Besucher der Messe von zu Hause allerlei fertig zubereitete Speisen mit. So klang eine für uns wirklich sehr beeindruckende christliche Messe mit Speis und Trank und Klatsch und Tratsch aus.
Wir besichtigten einige Schulen und Kindergärten, welche von Astrid Toda vom Verein Bildungswerk Westafrika e.V. bereits gebaut wurden und fuhren nach „Quidah“.
Als einziger Hafen Benins war Ouidah früher das Zentrum des Sklavenhandels in der Region und eine aktive Handelsstadt.
Die eigentliche Stadt Ouidah lag schon zu Zeiten des Königreichs Dahomey rund 3,5 Kilometer vom Meer entfernt, sodass Sklaven vor ihrer Einschiffung diese Strecke zu Fuß zurücklegen mussten.
Diese Strecke wurde die „Sklavenroute“ genannt. Sie führt vom ehemaligen Sklavenmarkt (Place Cha Cha) zum Strand, bis zur Pforte ohne Wiederkehr (frz. Porte du Non Retour).
Sehr interessant war auch die Besichtigung vom „Python-Tempel“ (ein Voodoo-Tempel), und eine Führung durch den heiligen Voodoo-Wald.
Auch der Besuch in einer Bäckerei und Tischlerei stand auf dem Programm.
Natürlich durfte ein ausgiebiger Spaziergang durch den größten Markt Westafrikas in Cotonou nicht fehlen.
Am Abend vor unserer Abreise gab es noch, auf Einladung von Erikas Eltern“, ein Festessen in Erikas Elternhaus.
Bei dieser Gelegenheit ließ ich mich in die Technik des „Cassava-Stampfens“ einführen.

 

Wollt auch ihr die Welt ein bisschen besser machen?
Hier der Link zum Verein „Entwicklungshilfe Westafrika“:
https://www.bildungswerk-westafrika.de

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